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Hamburg - Elbphilharmonie - Grosser Saal

During concerts

Typ

me/el/Schl

Opus

Manuale

IV / P

Register

69

Pfeifen

4'765

Disposition

I Chorwerk C-c4 

━━━━━━━━━━ 

Konzertflöte 8' 

Quintaton 8' 

Bordun 8' 

Viola 8' 

Vox angelica 8' 

Zauberflöte 4' 

Violine 4' 

Quintflöte 2 2/3' 

Piccolo 2' 

Terzflöte 1 3/5' 

Larigot 1 1/3' 

Septime 1 1/7' 

Harmonia aetheria IV 2 2/3' 

Orchesterclarinette 8' 

Corno di Bassetto 8' 

Tremulant

II Hauptwerk C-c4 

━━━━━━━━━━ 

Principal 16' 

Principal major 8' 

Principal minor 8' 

Geigenprincipal 8' 

Flaut major 8' 

Bordun 8' 

Octave 4' 

Blockflöte 4' 

Quinte 2 2/3' 

Octave 2' 

Cornett V 8' 

Mixtur IV 2' 

Trompete 16' 

Trompete I 8' 

Trompete II 8' 

Tremulant

III Schwellwerk C-c4 

━━━━━━━━━━ 

Bordun 16' 

Diapason 8' 

Harmonieflöte 8' 

Rohrflöte 8' 

Viola di Gamba 8' 

Vox coelestis 8' 

Principal 4' 

Traversflöte 4' 

Doublette 2' 

Nonencornett VI 2 2/3' 

Mixtur IV 1 1/3' 

Bombarde 16' 

Trompete 8' 

Hautbois 8' 

Vox humana 8' 

Tremulant

IV Solowerk C-c4 

━━━━━━━━━━ 

Claribel 8' 

Stentorgambe 8' 

Horn 8' 

Bombard Tuba 16' 

Tuba mirabilis 8'

V Fernwerk C-c4 

━━━━━━━━━━ 

Seraphonflöte 8' 

Seraphonflöte 4' 

Stentorklarinette 16' (durchschl.) 

Stentorklarinette 8' (durchschl.) 

Windschweller für Klarinette

Pedal C-g1 

━━━━━━━━━━ 

Flöte 32' 

Untersatz 32' 

Principal 16' 

Flöte 16' 

Subbass 16' 

Violon 16' 

Octavbass 8' 

Cello 8' 

Gedecktbass 8' 

Octave 4' 

Mixtur IV 2 2/3' 

Contra Posaune 32' 

Trombone 16' 

Posaune 16' 

Trompete 8'

Koppeln

III/I, IV/I, FW/I, I/II, III/II, IV/II, FW/II, IV/III, FW/III, FW/IV, I/P, II/P, III/P, IV/P, FE/P, I Sub, I Super, I Äqual ab, III Sub, III Super, III Äqual ab (nur el. SP), IV Sub, IV Super, IV Äqual ab, FW Sub, FW Super, FW Äqual ab, P Super, III Super/P

Hilfen

-

Geschichte

Für den Großen Saal – das Herzstück der Elbphilharmonie Hamburg – wurde eine einzigartige Konzertsaalorgel entwickelt. Das Instrument fügt sich nicht nur perfekt in die spektakuläre Architektur ein, sondern löst auch auf spannende Weise jene Idee ein, die Hamburgs neuem kulturellen Wahrzeichen ins Stammbuch geschrieben wurde: Musik für alle Menschen zugänglich, nahbar und erfahrbar zu machen. So thront die Orgel nicht irgendwo weit entfernt über den Köpfen des Publikums, sondern befindet sich in, neben und hinter den terrassenförmig angeordneten Zuschauerrängen. Einige der 4765 Pfeifen sind sichtbar und berührbar im Raum angebracht. Die Konzeption der Orgel wurde von Manfred Schwartz erarbeitet, der das Projekt als Orgelsachverständiger von Beginn an begleitet hat. Titularorganistin der Elbphilharmonie ist die international gefragte Konzertorganistin Iveta Apkalna.


Ein Instrument zum Anfassen in einem Konzerthaus für alle

Die große Konzertorgel besteht aus 4765 Pfeifen, 380 davon aus Holz, der Rest aus Zinnlegierungen. Alle Einzelteile mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen wurden in Bonn hergestellt, neben den Pfeifen auch die Windladen und zwei Spieltische – ein mechanischer, fest mit dem Instrument verbundener und ein mobiler, der vom Orchesterpodium aus gespielt werden kann. Der Auftrag, die Elbphilharmonie solle ein »Haus für alle« sein, wird in der architektonischen Anlage des Instruments auf beeindruckende Weise umgesetzt, denn die 15 mal 15 Meter große Orgel steht ganz nah am Publikum. Einige Pfeifen sind so angebracht, dass Konzertgäste sie sogar berühren können. Dafür sind sie speziell beschichtet, so dass der Händedruck auch vieler Menschen ihnen nichts anhaben kann.


Die viermanualige Orgel verfügt über eine große klangliche und dynamische Bandbreite, die insbesondere auf die Darstellung der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Orgelliteratur ausgerichtet ist. Die klingende Länge der kürzesten Orgelpfeife misst lediglich 11 Millimeter und erzeugt einen Ton, der mit 15.600 Hertz dicht an der oberen Hörgrenze des Menschen liegt. Die längste Pfeife ist aus Holz und über 10 Meter lang, sie erstreckt sich über mehrere Ränge. Ihren Ton (mit 16 Hertz) empfindet man eher als ein dumpfes Kribbeln. Zwischen diesen beiden Extremen halten die 69 Register eine ganze Welt aus verschiedenen Klangfarben bereit. Ein spannendes Detail: Im Deckenreflektor ist das Fernwerk der Orgel verborgen, sein sphärischer Klang wird vom Publikum kaum zu orten sein.

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During concerts

Eintrag

Mike Wyss

Geändert

Stand

25. März 2024

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